Entspannen vor der Fahrprüfung
Mit Prüfungsstress umzugehen, will gelernt sein. Gerade vor einer Fahrprüfung haben viele Menschen Angst. Besonders gewissenhafte Menschen neigen dazu, das Risiko durchzufallen zu überschätzen. Denn nicht allein Lern- und Fahrleistung entscheiden über den Erfolg, sondern innere Ruhe und Gelassenheit. Wer mit Prüfungsstress umgehen kann, hat bessere Chancen. Deshalb ist es wichtig, sich gründlich vorzubereiten, aber nicht bis zum letzten Moment zu lernen. Besser ist es am Abend vor der Prüfung, sich auf einem Schlafsofa günstig zu entspannen. Die Unterlagen werden beiseitegelegt, die wichtigsten Fehlerquellen gehen in Ruhe durch den Kopf. Dann wird ein Tee gemacht und entspannt. Am besten wird der Wecker gestellt, und wenn dann der Schlaf kommt, ist der nächste Morgen einfach da.
Bei dieser Entspannung hilft es, sich Fahr- und Prüfungssituationen vor Augen zu halten und sich klar zu machen, dass es nicht schief gehen kann. Autosuggestion und Entspannung sind eine gute Kombination. Auch kurze Atemübungen vor und zwischen den Übungen sind geeignet, um Nervosität und Prüfungsangst zu verringern. Wichtig dabei ist es, sich danach wieder ganz auf die Situation zu konzentrieren. Dieser Tunnelblick hilft dabei, Störendes und Ablenkung auszublenden.
Wer ganz bei sich ist, bringt auch die nötige Konzentration und Achtsamkeit auf. Wer einen Fehler bemerkt, sollte kurz innehalten und dann weitermachen. Denn auch die Kunst, sich von kleineren Patzern nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, gehört zur Bewältigung einer Prüfungssituation. Entspannung, Anspannung, Achtsamkeit und Gelassenheit sind Zustände, die sich durch Bewusstheit steuern und herbeiführen lassen. Auf den eigenen Körper zu achten, hilft dabei.

