Rückfahrkamera selbst montieren
Je nach Größe und Ausmaß des Fahrzeugs ist ein Rückwärtsfahren nicht immer leicht. Besonders dann nicht, wenn das Fahrzeug so gebaut wurde, dass nicht der ganze rückwertige Bereich problemlos eingesehen werden kann. Ist dann jedoch ein Rückwärtsfahren unumgänglich, muss sich der Fahrer häufig beim Rangieren helfen lassen oder auf sein Gefühl verlassen.
Mit dem Einbau einer Rückfahrkamera kann hier Abhilfe geschaffen und das Problem gelöst werden. Eine Rückfahrkamera gibt es zwar in einigen Fahrzeugen schon serienmäßig, in älteren Modellen fehlt diese Kamera jedoch in der Regel und muss auf Wunsch nachgerüstet werden.
Wer sein Auto (oder auch das Wohnmobil oder den Wohnwagen) mit einer Rückfahrkamera ausstatten möchte, der findet im Fachhandel viele unterschiedliche Modelle und Ausführungen. Auch preislich tun sich hier in der Regel große Differenzen auf, sodass sich der Verbraucher am besten vorab eingehend informieren sollte.
Der Einbau der Rückfahrkamera ist mit etwas handwerklichem Geschick und technischem Know-how meist problemlos und in nur wenigen Stunden erledigt. Bei vielen Modellen ist es so, dass, vereinfacht gesagt, die Kamera zunächst am höchsten Punkt des Hecks zentriert angebracht werden muss und dann anschließend oberhalb und unterhalb der Kamera die Bohrungen für die Kabel zu erfolgen haben. Sind die Kabel dann durchgezogen, empfiehlt es sich, die Öffnungen abzudichten und die Kabel gleich auch nach vorne in den Fahrzeuginnenraum zu ziehen. Dort muss nun der Monitor befestigt und mit den Kabeln der Kamera verbunden werden. Wem dies zu aufwendig ist, der wird sich vermutlich für eine Rückfahrkamera begeistern, die mit Funkwellen arbeitet. Diese muss natürlich ebenfalls eingebaut werden, hat jedoch weniger Kabel, die es zu verbinden gibt und erleichtert das Rückwärtsfahren genauso.

