Verkehrsteilnehmer sollten eine fundierte Ausbildung genossen haben

Der Verkehr auf den Straßen und Autobahnen unserer Welt wird immer dichter. Daran wird auch die Knappheit der natürlichen Energieressourcen nichts ändern. Andere Maschinen als die herkömmlichen Verbrennungsmotoren werden sie antreiben, doch ihre Geschwindigkeit wird nicht geringer werden. Andere Verkehrsleitsysteme als die heutigen werden die Teilnahme am Straßenverkehr vielleicht leichter gestalten, doch immer wird eine Verantwortung auf den Fahrzeugführern ruhen.

Es stellt sich die Frage, ob eine fundierte Ausbildung alleine bereits die Befähigung sein kann, ein tonnenschweres Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit durch die Gegend fahren zu lassen. Ein Führerschein ist eine ähnliche Erlaubnis wie ein Waffenschein. Der Vergleich ist nicht weit hergeholt, denn nichts anderes als ein rasendes Projektil kann ein Auto werden, ohne die entsprechende Erfahrung nahezu unberechenbar, der Aufprall von mehreren Tonnen Stahl Generator großer Zerstörungskraft. Verantwortlichkeit ist das Schlüsselwort, das Wissenschaftlern, Psychologen und Sozialtherapeuten einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt, wenn sie gleichzeitig an Jugendliche und den Führerschein denken. Fachübergreifend geht es um die Frage fehlender Differenzierung bei den Heranwachsenden. Die Fähigkeit, eine Stimmungslage und Situation von anderen Realitäten zu unterscheiden. Besonders, jedoch beileibe nicht ausschließlich, durch den Genuss von Alkohol und anderen Betäubungsmitteln ist diese Befähigung stark beeinträchtigt. Die Folge ist, die Heranwachsenden mit Führerschein, doch auch viele andere Autofahrer, nehmen die Feier, von der sie vielleicht gerade kommen, in ihrem Kopf als Euphorie, in ihrem Körper als Alkohol oder anderes bewusstseinstrübendes Element, ganz einfach mit auf die Straße, mitten in das Verkehrsgeschehen hinein.

Es ist also anzustreben, die Ausbildung zum Führerschein hin so zu gestalten, dass nicht nur theoretisches und praktisches Wissen geprüft und gelernt wird, sondern dass zur Verantwortlichkeit erzogen wird.

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